Kasachstan – eine Reise zu den Ursprüngen des Nomadentums

Ab2.690

Kasachstan – eine Reise zu den Ursprüngen des Nomadentums

Erleben Sie faszinierende Gegensätze zwischen der Hauptstadt Astana mit ihren hypermodernen prachtvollen Bauwerken und den nahezu endlosen Steppen mit Pferdeherden und berittenen Hirten. Sie besuchen Wander-Viehzüchter, nehmen teil an ihrem ursprünglichen Leben und übernachten bei gastfreundlichen Familien.

Buchungsnummer: KST- 441
Zurück zur Startseite
Karte von
 Teilnehmerzahl: 6 - 10 Personen
 Reisetermine

1. Tag: Anreise

Individueller Flug von Deutschland nach Astana. Wir übernehmen für Sie gerne die Flugbuchung. (-/-/-)

2. Tag: Astana

Ankunft in der Metropole, die seit 1997 Hauptstadt der Republik Kasachstans ist. Sie besuchen das neue Nationalmuseum, die neue Moschee, den Palast des Friedens und der Eintracht und den Aussichtsturm Bajterek. Eine Stippvisite führt zum futuristischen Komplex der EXPO 2017, die vom 10.6. bis 10.9. in Astana stattfinden wird. (Wer diese Ausstellung unter dem Motto „Energie der Zukunft“ ausführlicher kennenlernen möchte, dem organisiert BaikalTours gern eine Verlängerung der Reise.) Hotelübernachtung im „alten“ Teil der 160 Jahre jungen Stadt. (F/-/-)

3. Tag: Karaganda

Ihr Ziel für heute ist das industrielle Herz des Landes. Unterwegs passieren Sie die Stahlarbeiterstadt Temirtau und erreichen Karaganda am Mittag. Ein Besuch im Ecomuseum informiert Sie über die Umweltprobleme des Landes und über deren Lösungsansätze. Sie spazieren durch die Stadt, die erst in den 1930er Jahren entstand. Übernachtung im Hotel. (Fahrt ca. 240 km; ca. 3-4 Std. / Rundgang ca. 3 km) (F/-/-)

4. Tag: Karlag

Sie unternehmen einen Tagesausflug zum Ort, wo sich einst eines der größten Straf- und Arbeitslager (Gulag) der Sowjetunion befand. Das Museum im ehemaligen Verwaltungsgebäude des Lagers ist einen ausführlichen Rundgang wert. Sie erfahren, dass ohne die Gulags und die rigorosen Modernisierungen und Baumaßnahmen der 1930er (Stalin-Ära) und 1950er Jahre (Chruschtschow-Ära) Kasachstan heute vermutlich nach wie vor ein naturnahes Land der Nomaden wäre. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrt ca. 140 km; 2-3 Std. / Rundgang 3 Std.) (F/-/-)

5. Tag: Schabanbaj Bi

Sie fahren durch die hügelige Steppe über die „kasachische Schwelle“ Sary Arka, zu deutsch „gelber Rücken“ und erreichen Schabanbai Bi am Fuß bizarrer Felsenberge. Ein Rundgang durch das Dorf macht Ihnen deutlich, dass Kasachstan mehr zu bieten hat als zukunftsgerichtete Hauptstadt-Architektur. Sie besuchen Viehzüchter und schauen beim Stutenmelken und bei der Zubereitung des Nationalgetränks zu. Sie sind bei gastfreundlichen Familien zum Essen nach uralter Sitte eingeladen: Auf dem Boden sitzend, die Speisen mit den Fingern greifend, genießen Sie Beschbarmak und Baursaki. Kumys, gegorene Stutenmilch, gibt es auf Wunsch dazu. Am Nachmittag Ausflug in die abwechslungsreiche Umgebung des Ortes Auliye (7 km) und Besuch einer heiligen Höhle. Übernachtung bei Familien. (Fahrt ca. 280 km) (F/M/A)

6. Tag: Schabanbaj Bi

Nach einem ausgiebigen Frühstück unternehmen Sie einen Tagesausflug zu den turkischen Steinfiguren von Akshkol und zur bronzezeitlichen Begräbnisstätte von Begazy. Sie erfahren Erstaunliches über ein Zeitalter vor 3000 Jahren, in dem die Vorfahren der heutigen Kasachen einen technologischen Vorsprung gegenüber unseren Urahnen hatten. Am Abend wird es einen kleinen kasachischen Kochkurs für Sie geben. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrt hin und zurück 36 km; 2 Std.) (F/M/A)

7. Tag: Schabanbaj Bi

Heute fahren Sie zum Aksorang („Dach der Steppe“), der mit seinen 1565 m der höchste Berg der Sary Arka ist. Im Allgemeinen hat man von oben einen Fernblick von über 100 km und kann die fast unbesiedelte Steppe mit ihren oasenartigen Gebirgen nach allen Seiten gut überblicken. Picknick auf dem Gipfel. Rückkehr nach Schabanbaj Bi. Ein Konzert Ihrer Gastgeber rundet Ihren Aufenthalt hier ab. (Anfahrt 10 km, Wanderung zum Gipfel und zurück 7 km / Höhenunterschied 560 m / Gehzeit ca. 4 Std.) (F/L/A)

8. Tag: Karaganda

Nach einem üppigen Frühstück und einem entspannten Vormittag fahren Sie zurück nach Karaganda (280 km; ca. 4-5 Std.) und nehmen hier ein gutes Mahl ein, bevor Sie abends den Zug nach Almaty besteigen. Sie übernachten in Zweierabteilen in einem bequemen Schlafwagen. (Zugfahrt 1000 km; 12 Std.) (F/-/A)

9. Tag: Almaty

Morgens erreichen Sie die ehemalige Hauptstadt und erblicken die Berge des Tienschan. Transfer zum Hotel. Hier genießen Sie nach der langen Zugfahrt den Luxus einer warmen Dusche. Wer nicht müde ist, kann vor dem Mittagessen die Kastejev-Gemäldegalerie unweit des Hotels besuchen. Die großformatigen Bilder des Abylkhan Kastejev sind eindruckvolle Zeitzeugnisse. Einem Stadtrundgang folgt der Ausflug zu den Bergen von Medeo/Schymbulak, wo eine Seilbahn Sie auf 3200 m Höhe bringt. In einem Bergrestaurant genießen Sie anschließend ein Abendessen. Hotelübernachtung. (F/-/-)

10. Tag: Saty

Sie verlassen Almaty Richtung Osten und fahren zum Bergdorf Saty. Diese Tour durch eine abwechslungsreiche Landschaft nimmt fast den ganzen Tag in Anspruch, wird aber aufgelockert durch den Besuch eines Museums, eines uighurischen Marktes, ein Picknick und einen Spaziergang zu einem Canyon. Unterbringung in einem Gästehaus einer netten Familie. (Fahrt ca. 320 km) (F/-/A)

11. Tag: Saty

Vor Ihnen liegt eine etwa 15 km lange Bergwald­Wanderung vom ersten zum zweiten Kolsaj-See und zurück. Unterwegs genießen Sie ein Picknick. Auf Wunsch können Sie die Strecke auch zu Pferd zurücklegen. Übernachtung wie am Vortag. (F/L/A)

12. Tag: Saty

Sie fahren und wandern zum Kayindy-See, der wie verwunschen in einer engen Felsspalte liegt und bei gutem Wetter jeden Besucher mit seinem Türkisblau beeindruckt. Er ist bekannt für seine aus der Wasseroberfläche ragenden bemoosten Baumstämme, Relikte eines gewaltigen Erdrutsches vor 100 Jahren. Kurze Wanderung, je nach Wunsch 2 bis 8 km, unterwegs Picknick. Übernachtung wie am Vortag. (F/L/A)

13. Tag: Turgental

Heute fahren Sie zurück in Richtung Almaty. Mittags steigen Sie in den spektakulären Charyn-Canyon hinab (2,5 km), wo Sie ein Picknick genießen. Anschließend Weiterfahrt ins malerische Turgental. Hier übernachten Sie im komfortablen Camp des Trekking-Clubs in mannshohen Zweierzelten mit Betten, Beleuchtung, Tisch und Stühlen. Ebenfalls ist eine warme Dusche vorhanden. Skythisches Schwitzbad auf Wunsch (optional). (Fahrt 250 km; 5 Std. / Wanderung 5 km / Höhenunterschied 100 m) (F/L/A)

14. Tag: Almaty

Zum Abschluss Ihrer Exkursion besuchen Sie heute „Halb“-Nomaden auf dem Assy-Hochplateau. Dies ist einer der wenigen Orte, an dem man noch echte Wohnjurten erblicken kann. Auf der riesigen, von Bergen umgrenzten Weidefläche, verbringen große Schaf- und Pferdeherden mit ihren Hirten den Sommer. Am Nachmittag fahren Sie zurück nach Almaty. Nach dem Einchecken im Hotel und einer Ruhepause genießen Sie ein Abschiedsabendessen in einem kasachisch-usbekischen Spezialitätenrestaurant und lassen die Eindrücke der Reise noch einmal an sich vorbeiziehen. (Fahrt 140 km; 4 Std.) (F/M/-)

15. Tag: Rückflug

Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen und Flug nach Deutschland. (-/-/-)

Im Preis inklusive

  • Alle Transfers gemäß Reiseverlauf
  • Zugfahrt Karaganda-Almaty im 2-Bett-Abteil bzw. 4-Bett-Abteil für 2 Personen
  • 5 DZ-Hotelübernachtungen mit Frühstück und einem früheren Check-In am Ankunftstag
  • 3 DZ Übernachtungen bei Familien
  • 3 Übernachtungen im Gästehaus mit 2-3 Personen-Belegung
  • 1 Übernachtung in stationären Zelten mit 2-Bett-Belegung
  • Verpflegung lt. Programm
  • Alle Ausflüge u. Besichtigungen lt. Programm inkl. Eintritt
  • Ortskundige deutschsprachige Reiseleitung

Nicht eingeschlossen

  • Linienflüge: ab 600,-EUR (bei uns buchbar)
  • Einzelzimmerzuschlag: 220,- EUR (für 5 Hotelübernachtungen)
  • Bahnreise zum/vom Flughafen: ab 90,- EUR
  • Versicherungen

Zahlungsmodalitäten

Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20%
Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 21 Tage

Buchung-Nr.: KST- 441

  • Teilnehmerzahl:mindestens 6; maximal 10 Personen
    (siehe unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Punkt 5)